Vermögensaufbau

Dein Guide in die finanzielle Unabhängigkeit

Vermögensaufbau2020-09-30T21:39:48+02:00

Grundlagen des Vermögensaufbaus

Bevor Ihr Euch in den Untiefen der Blogeinträge verliert, wollen wir Euch erst einmal grundlegend an das Thema Vermögensaufbau heranführen.

In diesem Artikel beantworten wir folgende Fragen:

– Was ist finanzielle Unabhängigkeit?
– Wie werde ich finanziell Unabhängig?
– Wie viel Vermögen kann ich realistisch aufbauen?

Egal was Ihr vielleicht denken mögt oder Euch von anderen Menschen sagen lasst – ein Vermögen kann jeder aufbauen! Und mit einem Vermögen – egal wie groß – steigert Ihr Eure finanzielle Unabhängigkeit. Dazu gehört zwar Arbeit und Disziplin, wenn man es aber wirklich will ist es umsetzbar.

Natürlich muss man bei der Definition von “Vermögen” immer realistisch sein – dies ist keine “Werde in wenigen Monaten Multimillionär” Clickbait Seite. Das Projekt finanzielle Unabhängigkeit ist ein langer Weg, der viel Geduld erfordert. Das erarbeitete und ersparte Vermögen sollte es aber jedem Ermöglichen im Minimum nach dem Arbeitsleben einen guten Lebensstandard unabhängig von der staatlichen Rente führen zu können.

Was wir mit dieser Seite bezwecken ist es Euch vor Augen zu führen, wie effektiv eine gute Vermögensplanung sein kann.

Jedes Gehalt, auch ein Mindestlohn, kann mit dem richtigen Lebensstandard und ein wenig Finanz-Wissen zum Aufbau eine Vermögens beitragen. Die Zeit und der Zinseszins sind Eure Freunde und können auch aus kleinen Beträgen mehr machen. Einige Beispielrechnungen zeigen wir euch weiter unten.

Finanzielle Unabhängigkeit

Was bedeutet finanzielle Unabhängigkeit?

Jeder Mensch definiert dies für sich selbst. Vom Frugalisten bis zum Privatier und jeden zwischendrin ist diese Definition unterschiedlich – eines haben diese jedoch gemeinsam: das Ziel ist erreicht, wenn man für seinen Lebensunterhalt nicht mehr arbeiten muss. Ein Frugalist schraubt seinen Lebensstandard auf ein Minimum herunter, um langfristig von möglichst wenig glücklich leben zu können. Ein Privatier macht es sich zum Beruf sein umfassendes Vermögen zu verwalten und zu vermehren.

Wir zielen darauf ab genug Vermögen aufzubauen, damit wir davon leben könnten. Unser Ziel ist es nicht nie wieder arbeiten zu müssen, wir wollen lieber aus einer komfortablen finanziellen Position heraus berufliche Entscheidungen treffen können. So können wir Jobs machen, die uns erfüllen und jederzeit wechseln ohne Existenzängste zu haben. Im Grunde bedeutet für uns finanzielle Freiheit die Freiheit finanziell unabhängige Lebensentscheidungen treffen zu können.

Finanzielle Unabhängigkeit

Was ist unser Ziel?

Finanzielle Unabhängigkeit

Wie erreichen wir unser Ziel?

Mit unserer Ausbildung und Berufswahl haben wir einen soliden Grundstein für unser geregeltes Einkommen gelegt, was uns ermöglicht einen großen Teil unserer Nettogehälter zu sparen. Diese Ersparnisse legen wir wiederum am Kapitalmarkt an, damit dieses Geld für uns arbeitet. Zusätzlich dazu versuchen wir als dritte Säule Nebeneinkünfte zu erzielen, welche langfristig weitere passive Einkommens-ströme generieren sollen.

Realistische Ziele

Vorneweg die Frage: kann jeder Millionär werden?
Unsere Antwort – ganz klar Ja!
Mit dem richtigen Investitionsplan.

Jeder Plan braucht eine Strategie, denn ohne einen strategischen Laufplan arten so manche Pläne in blinden Aktionismus aus und sind langfristig nicht erfolgreich. Hat man aber ein klares Ziel vor Augen und alles in Teilschritte herunter gebrochen, so wird es schon viel einfacher. Daher stellen wir hier ein Paar mögliche Ziel-Szenarien dar, um Euch ein erstes Gefühl für das Potential Eures Geldes zu geben. Wir stellen einige Rechenbeispiele dar, die zeigen, wie man mit verschiedenen Gehalts-Gruppen ein Vermögen aus einem geregelten Einkommen aufbauen kann. Im Idealfall könnt Ihr danach diese Rechnungen auf Euch selbst übertragen und daraus Euer persönliches Finanz-Ziel definieren.

Natürlich wollen wir Euch auf unserer Seite möglichst tiefgehendes Wissen vermitteln, damit Ihr Eure eigene Reise in die finanzielle Unabhängigkeit bestreiten könnt. Dieser Artikel dient als erster Denkanstoß für alle, die noch kein Gefühl dafür haben, was Ihr Geld für sie tun kann.

Beispiel 1:

Vermögensaufbau bei Gehalt unter Landes-durchschnitt

Angenommen man geht den Weg nach Abschluss von Haupt- oder Realschule und schließt eine Handwerkliche Ausbildung ab. Diese dauert in der Regel drei Jahre, in denen man ein kleines Ausbildungsgehalt (um die 500 Euro im Monat) bekommt. Jedoch wohnen hier noch viele Zuhause, weswegen wir annehmen, dass auch hiervon 10% im Monat gespart werden können. Im Anschluss an die Ausbildung folgt die Anstellung in Vollzeit. Ab diesem Zeitpunkt steigt das Einkommen auf c.a. 30.000 Euro im Jahr – je nach Betrieb. In diesem Beispiel unterstellen wir, dass die Person ihr Leben lang im gleichen Job bleibt und nicht aufsteigt. Das Gehalt entwickelt sich um 2,5% pro Jahr nach oben, was die Inflation ausgleicht und Tariferhöhungen etc. berücksichtigt. Die Sparquote liegt das gesamte Berufsleben bei 10% des Nettogehaltes und es wird auf nichts anderes (Haus, Auto, etc.) verwendet, sondern in einem risikoarmen Wertpapiersparplan auf dem Depot gelassen, welches im Jahr durchschnittlich 3% Zinsen abwirft. Diese Annahmen sind sehr konservativ und können durch viele weitere Maßnahmen verbessert werden (siehe Investitionen und Finanzielle Kreativität).

Folgt diese Person der Regel jeden Monat 10% ihres Gehaltes in ihr Depot zu sparen, dann verfügt sie mit 67 über ein geschätztes Vermögen von:

350.000 Euro

Beispiel 2:

Vermögensaufbau bei durch-schnittlichem Gehalt

Schließt man nach der Schule eine Kaufmännische Ausbildung ab und arbeitet sein Leben lang als Sachbearbeiter, so sieht die Rechnung ähnlich aus wie im ersten Beispiel. In der Regel fängt man diese jedoch später an, da viele das Abitur beenden, weshalb diese Person erst mit 21 ausgelernt ist. Wir unterstellen hier die selbe Logik und dieselben Gehalts-annahmen aus dem ersten Beispiel, nur gehen wir in diesem Beispiel zusätzlich davon aus, dass die Person sich weiterbildet und über das Berufsleben mehrere Beförderungen mitnimmt, die ihr Gehalt im Durchschnitt jährlich um 4% steigen lassen.

Folgt diese Person ebenfalls der Regel jeden Monat 10% ihres Gehaltes in ihr Depot zu sparen, dann verfügt sie mit 67 über ein geschätztes Vermögen von:

460.000 Euro

Beispiel 3:

Vermögensaufbau bei höherer Sparquote

Macht ein Handwerker den Meisterbrief, so eröffnen sich auch finanziell danach einige Möglichkeiten. Denn gehen wir davon aus, dass der Kollege aus Beispiel 1 nach 10 Jahren Berufserfahrung seinen Meister macht und damit in einem großen Unternehmen in einer verantwortungsvolleren Funktion arbeitet. Sein Gehalt steigt auf c.a. 45.000 Euro im Jahr und er beschließt nun seine Sparquote auf 15% seines Nettogehaltes zu erhöhen. Neben der verbesserten Lebensqualität nach der Gehaltserhöhung bleibt nun auch mehr für die Vermögensbildung.

Wenn diese Person nun mit 67 auf ihr Depot blickt liegen dort nun c.a.:

520.000 Euro

Wie ihr in den ersten drei Beispielen seht kann auch mit einem durchschnittlichen Gehalt problemlos ein sechsstelliger Betrag erspart werden. Wer sich im Berufsleben zwischendurch weiterbildet oder studiert kann dies noch viel weiter in die Höhe treiben. Auch wenn die Beträge hier hoch erscheinen – diese Rechnungen sind tatsächlich sehr konservativ. Im Durchschnitt wirft der Kapitalmarkt nämlich viel höhere Renditen ab – der DAX hatte von 1990 bis 2015 zum Beispiel eine Durchschnittsrendite von 8% pro Jahr!

Unter dieser Annahme hätten die Kollegen von oben noch höhere Depotbestände:

Beispiel 1: 1.390.000 Euro
Beispiel 2: 1.580.000 Euro
Beispiel 3: 1.860.000 Euro

Allesamt sind somit zum Renteneintritt Millionäre! Und das ganz ohne riesige Karrieresprünge oder großen Verzicht. Diese Beispiele sollen euch zeigen, wie wichtig es ist sich zum einem mit dem Thema Vermögensaufbau auseinander zu setzen und wie wertvoll es sein kann sich näher mit Investitionen zu beschäftigen um ein Vielfaches aus Eurem Ersparten herauszuholen.

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